Nehmen uns Computer die Arbeit weg?

In der Welt der Künstlichen Intelligenz ist gerade erstaunliches passiert: Vor wenigen Tagen hat der Computer „Alpha Go“ den weltbesten Go-Spieler Lee Sedol (Südkorea) mit 4:1 vom Tisch gefegt. Der Mensch war chancenlos. „So sind die Zeichen der Zeit eben …“ mag der interessierte Laie sagen. Doch für die Experten war dies eine Sensation. Noch kurz vorher wähnten sie die Intelligenz der Computer zwar in vielen Disziplinen bereits auf übermenschlichem Niveau, jedoch beim komplexen Kaiserspiel „Go“ erst auf dem 6. Dan. Manch einer prognostizierte, dass es noch zehn Jahre dauern werde, bevor der Computer Go-Weltmeister werde.

Ja, es ist wahrscheinlich dass die Computer noch in unserem Menschenleben nicht nur in Spielen und einzelnen Bereichen besser werden als Menschen, sondern dass sie die allgemeine Intelligenz von Menschen erreichen. Und es ist noch wahrscheinlicher, dass der schneller werdende Zug der künstlichen Intelligenz nicht am Bahnhof „Menschliche Intelligenz“ stehen bleibt, sondern einfach durchfährt. Dann haben wir wenige Tage später bereits Computer mit übermenschlicher Intelligenz. Dann wird es spannend. Denn Intelligenz bedeutet nicht zugleich Vernunft. Oder zumindest nicht: Vernunft nach humanistischen Werten.

Deshalb will ich heute die kleine Serie meiner Trendanalysen zur „Zukunft der Intelligenz“ fortsetzen. Heute geht es mir um die Frage: Nehmen uns Computer die Arbeit weg?

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